Hundewelt

Alles zu Hund & Halter – Welche Hunderasse passt zu Dir?

Keine leichte Entscheidung bei so vielen verschiedenen Hundetypen die Rasse zu finden, die am besten zu einem passt. Nur gut, wenn man da über die verschiedensten Merkmale und Besonderheiten jeder Rasse Bescheid weiß! Wie gut bist Du informiert?

Welpen- und Junghund-Pyodermie

Bei einer Welpen- und Junghund-Pyodermie handelt es sich um eine bakterielle Entzündung der Haut.

Je tiefer die entzündeten Hautschichten liegen, desto schwieriger und langwieriger ist die Behandlung und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Narbenbildung. Bei Welpen treten meist nur sehr oberflächliche Entzündungen der Oberhaut auf, bei jungen Hunden sind häufig auch tiefere Hautschichten betroffen.


Ursachen

Auch gesunde Haut ist von Bakterien besiedelt. Aus ungeklärter Ursache vermehren sich die Bakterien jedoch plötzlich und führen zu hochgradigen, eitrigen Entzündungserscheinungen. Es werden genetische Ursachen, Ernährungsmängel und Parasiten als Ursache diskutiert, die genaue Ursache ist bisher jedoch ungeklärt. Dogge, Dobermann, Labrador und Boxer sind vermehrt von dieser Pyodermie-Form betroffen. Die Hunde erkranken im Alter zwischen dem 3. und dem 12. Lebensmonat.


Leitsymptom

Pusteln und Krusten


Symptome

Pusteln und Krusten sind die ersten Anzeichen einer Pyodermie. Bei Welpen sind meist die haarlosen Stellen wie Achseln, Bauch und Brustkorb betroffen. Die Akne der Junghunde beschränkt sich häufig auf den Kopf.

Nur ein Teil der Hunde verspürt starken Juckreiz.

 Bei schweren Infektionen sind die Lymphknoten geschwollen und auch das Allgemeinbefinden kann gestört sein.


Diagnose

Hauterkrankungen sehen trotz unterschiedlichster Ursachen häufig sehr ähnlich aus. Meist kommt es nach der ursächlichen Schädigung nämlich zu einer Besiedlung mit Bakterien (Sekundärinfektion) - und erst dadurch zu eitrigen, nässenden Entzündungen, die auch bei dieser Form der Pyodermie im Vordergrund stehen. Das Alter des Hundes ist in diesem Fall jedoch ein wichtiger Hinweis.

Andere Hautkrankheiten mit ähnlichen Symptomen wie beispielsweise Demodikose oder eine Futtermittelallergie müssen ausgeschlossen werden.


Behandlung

Die Behandlung des Hundes erfolgt je nach Ausprägung der Erkrankung. Häufig reicht es aus, die Haut mit desinfizierenden Seifen zu waschen. Nur in Ausnahmefällen ist zusätzlich eine orale Gabe von Antibiotika über mehrere Wochen erforderlich. Dazu sollte vorher mit Hilfe eines Antibiogramms ein entsprechend wirksames Antibiotikum ermittelt werden.




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